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Hier können Sie sich kurze Informationen rund um das Thema Zahnmedizin einholen.

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Zahnpflege vor der Behandlung

Wir wissen, dass viele Patienten nicht direkt von zu Hause in unsere Praxis kommen, sondern unmittelbar vom Arbeitsplatz, vom Einkaufen oder einem anderen Termin. Oftmals besteht deshalb vor dem Zahnarztbesuch keine Gelegenheit zur gründlichen Mundhygiene und Zahnpflege.


Bringen Sie einfach Ihre Zahnbürste mit.

So können Sie direkt vor der Behandlung noch Ihre Zähne putzen. Sollten Sie einmal Ihre Zahnbürste vergessen haben, stellen wir Ihnen gerne eine Einweg-Bürste zur Verfügung. Wenden Sie sich bitte an unsere Mitarbeiterinnen am Empfang. Sie stehen Ihnen gerne für weitere Fragen zur Verfügung.

Sollte die anstehende Behandlung eine besondere Zahnpflege oder Vorbereitung erforderlich machen, informieren wir Sie vorher ausführlich darüber.

Schöne und gesunde Zähne - ein unschätzbarer Wert

Sie signalisieren Lebensfreude und Vitalität. Mit einem schönen, strahlenden Lächeln wirken Sie auf Ihre Mitmenschen spontan sympathisch - ob im Beruf, in Gesellschaft oder in der Freizeit.

Schöne und gesunde Zähne wirken aber nicht nur auf Ihr Äußeres - sie beeinflussen nachweislich das Wohlbefinden und Ihre allgemeine Gesundheit. Studien haben ergeben, dass schon ein einziger kranker Zahn oder eine unbehandelte Zahnfleischentzündung die Ursache für ernsthafte Erkrankungen sein kann.

Deshalb ist es unser Ziel, Ihre natürlichen Zähne gesund zu erhalten und sicherzustellen, dass keine weiteren Zahnschäden bei Ihnen auftreten.


Fortschritt und Engagement für Ihre Zahngesundheit

Die Zahnmedizin bietet heute sehr viel mehr Möglichkeiten, als nur die „Reparatur" von Zahnschäden. Dazu gehören:

    • Professionelle Vorsorgeprogramme gegen Karies und Zahnfleischerkrankungen - für Kinder und Erwachsene
    • Ästhetische und kosmetische Zahnbehandlungen für natürlich schöne Zähne und ein strahlendes Lächeln
    • Herausnehmbare und festsitzende Zahnersatz-Lösungen mit hohem Tragekomfort und einer natürlichen Ästhetik

Was sind Ihnen schöne und gesunde Zähne wert

Wie Sie wissen, kosten die schönen Dinge des Lebens Geld – ob Urlaub, Mode, Freizeit oder Auto. Dazu gehören auch Gesundheit und Lebensqualität. Wir versuchen stets, für Sie eine optimale und individuelle Behandlung sicherzustellen.

Um dafür die Voraussetzungen zu schaffen, investieren wir in fortschrittliche Dentaltechnologien und qualifizieren uns und unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ständig weiter.

Der Gesetzgeber sieht für gesetzlich versicherte Patienten eine „notwendige, wirtschaftliche, ausreichende und zweckmäßige" Behandlung vor. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten für viele hochwertige, fortschrittliche und besonders wirkungsvolle Behandlungsmethoden nicht, obwohl solche Behandlungen auf lange Sicht oft die besseren und kostengünstigeren Alternativen sind.

Bitte haben Sie deshalb Verständnis dafür, dass bestimmte Behandlungen nur mit Ihrer finanziellen Eigenbeteiligung durchgeführt werden können.

Wir zeigen Ihnen gerne die für Sie in Frage kommenden Behandlungsalternativen auf. Dann entscheiden Sie, welche Behandlung Sie wünschen.

Sanfte Zahnheilkunde aus Verantwortung für Ihre Gesundheit

Ihre Zahngesundheit ist ein wertvolles Gut. Deshalb legen wir großen Wert auf eine möglichst sanfte und schonende Zahnmedizin. Darunter verstehen wir zum Beispiel:

 

Professionelle Prophylaxe

Sie dient der Vorsorge gegen Karies und Parodontitis. Unsere professionelle Zahnreinigung geht weit über die herkömmliche Zahnsteinentfernung hinaus. In speziellen Prophylaxesitzungen werden Ihre Zähne schonend von hartnäckigen Zahnbelägen befreit und gründlich poliert. Die Wirkung spüren Sie nachhaltig.

 

Air-Flow: Zahnbeläge effektiv und schonend entfernen

Mit dem Air-Flow® Gerät wird ein Pulver-Wasser-Gemisch durch Druckluft auf die Zähne gesprüht. Dabei lösen sich auch hartnäckigste Zahnbeläge.

 

Sanfte nicht-chirurgische Zahnfleischbehandlungen

Durch professionelle Zahnreinigung und Reinigung der Zahnfleischtaschen können wir Zahnfleischerkrankungen in vielen Fällen stoppen. Dadurch bleibt Patienten oftmals Zahnverlust und Zahnersatz erspart.

 

Zahnerhalt vor Zahnersatz

Jeder gesunde, natürliche Zahn, den Sie besitzen, ist besser als der perfekteste Zahnersatz. Deshalb versuchen wir Ihre eigenen Zähne durch Prophylaxe und eine Vielzahl zahnerhaltender Maßnahmen möglichst ein Leben lang zu erhalten.

 

Substanzschonende Zahnrestaurationen

Für Zahnrestaurationen gilt das Ziel: Minimaler Substanzverlust - maximale Langlebigkeit. Durch Inlays und Teilkronen können wir häufig die Überkronung von Zähnen vermeiden.

 

Körperverträglicher Zahnersatz und sichere Materialien

Bei Zahnersatz und Füllungen verwenden wir und unser praxiseigenes Dentallabor nur ausgetestete und körperverträgliche Qualitätsmaterialien renommierter Hersteller.

Prophylaxe statt Behandlung - Leben ohne Karies und Parodontitis

Karies und Zahnfleischerkrankungen (Parodontitis) sind Infektionskrankheiten, die durch Bakterien verursacht werden. Sie gefährden Ihre Zahngesundheit. Unser individuell auf Sie abgestimmtes Vorsorgeprogramm kann Sie dauerhaft schützen. Durch spezielle Testverfahren stellen wir Ihr Karies- und Parodontitisrisiko fest.

Auf Basis der Diagnose empfehlen wir Ihnen geeignete Vorsorgemaßnahmen, wie zum Beispiel:


Professionelle Zahnreinigung - „Fitnesskur" für Ihre Zähne

Die „professionelle Zahnreinigung" reicht weit über das häusliche Zähneputzen hinaus und wird in der Praxis durchgeführt. Ihre Zähne werden schonend von hartnäckigen Zahnbelägen befreit und anschließend gründlich poliert. Auf diese Weise sind Sie für die folgenden Wochen vor schädlichen Bakterien optimal geschützt. Und auch optisch ist das Ergebnis zu erkennen: natürlich schöne Zähne.


Mehr Widerstandskraft für Ihre Zähne durch Fluoridierung und Fissurenversiegelung

Durch Auftragen eines Fluoridgels erhält der Zahnschmelz eine Art „Schutzschild" und ist dadurch besser vor Karies geschützt.

Bei der Fissurenversiegelung werden kleinste Grübchen (Fissuren) auf der Kaufläche mit einem dentalen Spezialkunststoff versiegelt. So können sich keine Speisereste in den Fissuren festsetzen.


Ihre Mitarbeit sichert den Vorsorge-Erfolg

Regelmäßige Prophylaxe ist nicht nur die bessere, sondern auf Dauer auch die kostengünstigere Alternative zu Zahnersatz. Ihre konsequente Mitarbeit ist entscheidend für den Erfolg des Vorsorgeprogramms.

Je verantwortungsbewusster Sie daran teilnehmen, um so größer ist Ihre Chance, nicht mehr an Karies oder Parodontitis zu erkranken. Gerne informieren wir Sie ausführlich über Ihr individuelles Vorsorgeprogramm.

Wichtige Informationen für werdende Eltern

Karies wird nicht „vererbt", sondern infektiös durch Bakterien übertragen

Werdende Eltern und Geschwister sollten Vorsorge treffen, dass keine kariesverursachenden Bakterien auf das neugeborene Kind übertragen werden. Die Übertragung erfolgt z. B. oft durch Ablecken des Schnullers oder Löffels. Zur Vermeidung der Bakterienübertragung sollten daher die Ernährungsgewohnheiten überprüft und gegebenenfalls umgestellt werden. Der Zuckerkonsum der gesamten Familie ist zu überprüfen.

Vor allem die Mutter sollte auf Süßes verzichten, da zu viel Verzehr von Süßigkeiten während der Schwangerschaft nachweislich schon beim Embryo die Bedarfshöhe des Zuckerkonsums beeinflusst.

Größere Zahnrestaurationen bei der Mutter sollten möglichst frühzeitig - optimalerweise schon vor der Schwangerschaft - abgeschlossen sein, da einige zahnärztliche Behandlungen während der Schwangerschaft nur begrenzt möglich sind (Röntgenaufnahmen, Amalgamentfernung, Medikamente etc.).

Ein professionelles Vorsorgeprogramm für die ganze Familie ist vor, während und nach der Schwangerschaft sinnvoll. Je nach Kariesrisiko wird für jedes Familienmitglied ein individuelles Prophylaxeprogramm erstellt.

Besonders wichtig ist dies für die Mutter, da für sie während der Schwangerschaft durch die Hormonumstellung ein erhöhtes Karies- und Parodontitis-Risiko besteht.

Die eigene häusliche Mundhygiene ergänzt diese Maßnahmen und ist für den Vorsorgeerfolg besonders wichtig. Im Rahmen unseres Prophylaxeprogrammes erfolgt eine entsprechende Einweisung mit wichtigen Tipps und Pflegehinweisen.

 

Zahnerhalt kommt vor Zahnersatz

Der Erhalt Ihrer natürlichen Zähne gehört zu den wichtigsten Zielen, die wir für Sie erreichen möchten. Die moderne Zahntechnik bietet bei fehlenden Zähnen heute zwar eine Vielzahl von Zahnersatzarten. Doch jeder Zahn, der erhalten werden kann, ist wichtiger und wertvoller, als der schönste Zahnersatz.

Die fortschrittliche Zahnheilkunde bietet Ihnen ein großes Spektrum an Behandlungsmöglichkeiten, wodurch in vielen Fällen auch sehr kranke Zähne gerettet werden können.


Dazu gehört zum Beispiel:

  • Die langfristige Versorgung von behandelten Zähnen mit Füllungen und Inlays oder mit Teil- bzw. Vollkronen bei größeren Zahndefekten.
  • Die Behandlung von Zahnfleischerkrankungen. Denn gesundes Zahnfleisch ist die Basis für langfristigen Zahnerhalt.
  • Die Wurzelkanalbehandlungen, um stark geschädigte und entzündete Zähne zu retten (Endodontie).

 

Bitte bedenken Sie:

Durch regelmäßige Vorsorge (Prophylaxe) mit professioneller Zahnreinigung in der Praxis und konsequente häusliche Mund-hygiene können Sie sich Ihre natürlichen Zähne und bereits vorhandenen Zahnersatz viele Jahre - oft ein ganzes Leben lang - erhalten.

Zahnfüllungen im Blickpunkt

Ist Amalgam als Füllungsmaterial noch zeitgemäß?

Die medizinische und öffentliche Diskussion um Amalgam als Füllungsmaterial ist nach wie vor aktuell. Fest steht: Amalgam hat Vor- und Nachteile, die im Einzelfall sorgfältig beurteilt werden müssen.

Unumstritten ist die Tatsache, dass Amalgamfüllungen Quecksilber enthalten, allerdings in einer gebundenen , d.h. nicht aktiven Form. Wie stark sich dieses in den Organen ablagert und die Gesundheit beeinträchtigen kann, ist umstritten. Nach wie vor ist es das Standard-Material im Seitenzahnbereich und wird von den gesetzlichen Krankenkassen vollständig bezahlt.

 

Gold-Einlagefüllung (Gold-Inlay)

Gold ist ein sehr körperverträgliches und langlebiges Material. Allergien auf hochgoldhaltige Legierungen sind äußerst selten. Gold ist ein zahnmedizinischer Werkstoff, der hohe Ansprüche erfüllt. Ein Gold-Inlay wird individuell im zahntechnischen Labor gefertigt. Es ist sehr stabil und kann über Jahrzehnte halten.

 

Keramik-Einlagefüllung (Keramik-Inlay)

Die individuellen Zahnfarben und Verarbeitungsmöglichkeiten machen ein Keramik-Inlay praktisch „unsichtbar". Das Inlay wird im zahntechnischen Labor gefertigt und dann dauerhaft im Zahn befestigt. Das Keramik-Inlay gilt als die schönste und „natürlichste" Alternative bei Zahnfüllungen.

 

Kunststoff-Füllung

Kunststoff ist kostengünstig, ästhetisch ansprechend, aber – statistisch gesehen - etwas kurzlebiger und von etwas geringerer Stabilität als Gold und Keramik. Soll es als Amalgam-Ersatz verwendet werden, ergibt sich durch den erhöhten Verarbeitungsaufwand ein gewisser Eigenanteil.


Zement- Füllung

Zement-Füllungen aus sog. Glas-Ionomeren sind lediglich kurz- bis mittelfristig zu belassen. Fehlende Härte und damit ungenügender Randschluss führen daher nur zum Status einer provisorischen Füllung. Hauptsächlich werden diese Füllungen während der Schwangerschaft oder der Stillzeit verwendet, bei Kindern, oder wenn der Zahn in absehbarer Zeit überkront werden soll.

Alarmsignal Zahnfleischerkrankung

Parodontitis - das unterschätzte Gesundheitsrisiko

Schwellungen des Zahnfleisches, Rötungen und Blutungen sind Alarmzeichen für eine Zahnfleischentzündung. Aus ihr entwickelt sich häufig eine Parodontitis. Dies ist die Entzündung des Zahnhalteapparates. Untersuchungen zeigen, dass bis zu 80% der Bevölkerung daran leiden. Nach dem 40. Lebensjahr gehen dadurch mehr Zähne verloren als durch Karies.

 

Warum krankes Zahnfleisch behandelt werden sollte

Spezielle Bakterien, genetische Veranlagung und mangelnde Mundhygiene beeinflussen den Krankheitsverlauf. Bakterien im Mund kleben sich in Biofilmen auf Zahnoberflächen und Zahnfleisch fest. Diese Beläge und Bakterien breiten sich entlang der Zähne in die Tiefe aus. Es entstehen immer tiefere Zahnfleischtaschen und der Kieferknochen wird angegriffen. Am Ende lockern sich die Zähne und fallen aus.

 

Parodontitis gefährdet auch andere Organe

Eine unbehandelte Parodontitis belastet den gesamten Organismus. Die Erreger und ihre Stoffwechselprodukte können aus der Zahnfleischtasche in die Blutbahn und von dort in lebenswichtige Organe gelangen. Die Herzkranzgefäße sind besonders gefährdet. Nach neueren Studien haben Parodontitis-Patienten ein höheres Herzerkrankungs- und Schlaganfallrisiko. Rauchen beschleunigt übrigens den Fortschritt von Zahnfleischerkrankungen.

 

Krankes Zahnfleisch wirkungsvoll behandeln

Zahnfleischerkrankungen können heute durch verschiedene fortschrittliche Verfahren behandelt werden, je nach dem, in welchem Stadium sich die Zahnfleischentzündung befindet. Zu den wichtigsten Voraussetzungen für den dauerhaften Behandlungserfolg gehört die umfassende und konsequente häusliche Mundhygiene und die regelmäßige Teilnahme an unserem Prophylaxe-Programm mit professioneller Zahnreinigung.

Was tun bei fehlenden Zähnen?

Fehlende Zähne sollten ersetzt werden. Denn Zahnlücken werden nicht nur als störend und unattraktiv empfunden, auch die anderen Zähne und die Kieferknochen werden dadurch belastet.

 
Sie können bei Zahnersatz wählen:
Neben der „ausreichenden, zweckmäßigen und wirtschaftlichen" Kassenversorgung erhalten Sie bei uns auch höherwertigen Zahnersatz. Sie tun gut daran, an Ihren Zahnersatz hohe Ansprüche zu stellen, denn er muss für Sie dasselbe leisten wie Ihre eigenen Zähne. Bei Zahnersatz gibt es verschiedene Möglichkeiten, je nachdem, wie viele Zähne fehlen und wie sich die Gebiss-Situation insgesamt darstellt.

 

Festsitzende Brücken

Einzelne fehlende Zähne können durch festsitzende Brücken ersetzt werden. Die Brückenglieder ersetzen den fehlenden Zahn. Die Nachbarzähne dienen als tragende Pfeiler. Keramisch verblendete Brücken sind im Mund praktisch „unsichtbar", körperverträglich und lange haltbar.

 

Kombinierter Zahnersatz (festsitzend - herausnehmbar)

Mehrere fehlende Zähne in verschiedenen Zahngebieten können durch einen sogenannten kombinierten Zahnersatz ersetzt werden. Gesunde Restzähne erhalten eine Krone, in die hochpräzise und funktionelle feinmechanische Verbindungselemente eingearbeitet werden. Dadurch wird die Zahnprothese mit dem Restgebiss fest verbunden. Kombinierter Zahnersatz hat einen festen und sicheren Halt. Er bleibt die ganze Zeit über im Mund. Zur täglichen Reinigung wird er jedoch herausgenommen.

 

Zahn-Implantate

Fehlende Zähne können in vielen Fällen auch durch Zahnimplantate ersetzt werden. Implantate können als Einzelzahnersatz, als Brücke und selbst beim Verlust aller Zähne eingesetzt werden. Fester Sitz, hoher Kaukomfort und eine überzeugende Ästhetik sind die Vorteile der Implantologie. Implantate sind in vielen Fällen die vorteilhafteste Alternative bei Zahnersatz.

Festsitzender komfortabler Zahnersatz auf Implantaten

Ein Implantat ist eine „künstliche” Zahnwurzel. Es wird operativ in den Kieferknochen eingebracht. Dort verwächst es mit dem Knochen. So bietet es dem darauf angebrachten Zahnersatz - Einzelzähnen, Brücken oder Prothesen - einen festen Sitz. Zahn-Implantate sind meist aus Titan, einem körperverträglichen Metall.

In der allgemeinen Chirurgie werden künstliche Gelenke aus Titan seit Jahrzehnten erfolgreich eingesetzt.


Zahn-Implantate sind vielseitig einsetzbar

Ganz gleich, ob Sie nur einen, mehrere oder gar alle Zähne verloren haben - Implantate bieten Ihnen vielfältige Lösungen. Verschiedenste Implantatgrößen und -varianten ermöglichen die optimale Wiederherstellung der natürlichen Gebissverhältnisse - so, als ob nichts gewesen wäre.

Auch bei Zahnverlust durch einen Unfall ist das Implantat, insbesondere für junge Menschen, die ideale Alternative zur herausnehmbaren Prothese.

Je nachdem, wie viele Zähne fehlen, können auf Implantaten Einzelkronen, Brücken oder Prothesen getragen werden. Zahn-Implantate haben sich weltweit millionenfach bewährt.


Wie läuft die Implantation ab?

Das Implantat wird unter örtlicher Betäubung in den Kieferknochen eingesetzt. Es dauert einige Monate, bis das Implantat fest mit dem Kieferknochen verwachsen ist. Für diese Zeit erhalten Sie einen provisorischen Zahnersatz.

Nach der Einheilphase wird der endgültige Zahnersatz auf dem Implantatkörper befestigt. In vielen Fällen ist Zahnersatz auf Implantaten die vorteilhafteste Lösung, um fehlende Zähne zu ersetzen. Altersbegrenzungen gibt es nahezu keine. Ein fester Sitz, ein kräftiger Biss und eine optimale Sicherheit sind wesentliche Vorteile von Zahnersatz auf Implantaten.

Tipps zur Zahnersatzpflege - damit Ihre "Dritten" lange halten

Ihre Mitarbeit ist gefragt

Auch herausnehmbarer Zahnersatz braucht - wie Ihre natürlichen Zähne - regelmäßige Pflege. Dadurch bleibt die Prothese hygienisch sauber und die Haltbarkeit verlängert sich.

Hier einige wichtige Pflegehinweise und Tipps:

  • Reinigen Sie Ihre Prothese drei Mal täglich, nach jeder Hauptmahlzeit.
  • Füllen Sie das Waschbecken mit Wasser oder legen Sie ein Handtuch hinein. So vermeiden Sie Beschädigungen Ihrer Prothese, falls Ihnen diese entgleitet.
  • Bürsten Sie die Zahnzwischenräume, die Fläche, die dem Gaumen anliegt und besonders jene Teile, die Kontakt zum Restgebiss haben, gründlich mit einer Zahnbürste oder speziellen Prothesenbürste. Verwenden Sie hierfür Zahnpasta, milde Handwaschseife oder Kernseife.
  • Spülen Sie anschließend die Prothese mit Wasser.
  • Auch das Restgebiss, die Mundschleimhaut und die Gaumenfalten im Oberkiefer sollten mit einer weichen Bürste mit runden Borsten gesäubert und massiert werden.

 

Wenn Sie die Pflege Ihrer „Dritten" wie beschrieben durchführen, können Sie auf Reinigungstabletten verzichten. Diese enthalten chemische Zusätze, die Ihrem Zahnersatz auf Dauer schaden können. Diese verwenden Sie bitte nur bei vermehrter Zahnsteinablagerung, die sich nicht mehr mit der Zahnbürste entfernen lässt oder wenn Ihnen aus gesundheitlichen Gründen eine ausreichende Reinigung mit der Bürste nicht möglich ist.

Wenn Sie Ihren Zahnersatz für längere Zeit oder über Nacht aus dem Mund nehmen, legen Sie ihn am besten in ein Glas mit kaltem Leitungswasser. Die Prothese bitte nie mit heißem Wasser reinigen oder auskochen.

 

Professionelle Zahnersatz-Reinigung in der Praxis

Wir empfehlen Ihnen, Ihren Zahnersatz zweimal jährlich in der Praxis kontrollieren zu lassen, besonders bei Druckschmerzen und prothesenbedingten Veränderungen der Mundschleimhaut. Einmal pro Jahr sollten Sie Ihre Dritten professionell reinigen lassen. Dies vermeidet Schleimhautentzündungen und Pilzerkrankungen im Mund. Die Reinigung erfolgt in der Praxis oder im Zahntechnischen Labor mit speziellen Geräten.

Sollte Ihr Zahnersatz beschädigt werden, versuchen Sie bitte nicht, die Reparatur selbst vorzunehmen. Kommen Sie schnellstmöglich in die Praxis. Wir helfen Ihnen gerne weiter.

Zahnersatzkosten können Sie steuerlich geltend machen

Bestimmte Aufwendungen für Ihre Gesundheit können - unter bestimmten Voraussetzungen - steuerlich geltend gemacht werden.

Dazu zählt auch der Eigenanteil an den Zahnersatzkosten.

Die Möglichkeiten der steuerlichen Geltendmachung orientieren sich an den persönlichen Einkommensverhältnissen und am Familienstand.

Entscheidend ist auch, ob eine „unzumutbare Belastung" vorliegt.

Die „Krankheitskosten" bei Kindern werden ebenfalls anerkannt, wenn Ihre Kinder kein regelmäßiges Einkommen haben und nicht in der Lage sind, die Kosten selbst zu tragen.

Im Einzelfall sollten Sie sich darüber bei einem Steuerberater informieren.

Was Sie nach operativen Eingriffen beachten sollten

Bei operativen Eingriffen, die eine lokale Betäubung erforderlich machen, sollten Sie nach der Behandlung einige Regeln einhalten, um eine möglichst schnelle und schmerzfreie Heilung sicherzustellen.

Grundsätzlich gilt, dass eine Betäubung das Reaktionsvermögen einschränkt. Verzichten Sie zu Ihrer Sicherheit für einige Stunden auf das Auto und lassen Sie sich nach der Behandlung nach Hause fahren.

Vermeiden Sie körperliche Anstrengungen. Bis zum Abklingen der Betäubung sollten Sie nichts essen. Wenn Sie Durst haben, trinken Sie Wasser – aber spülen Sie die Mundhöhle so wenig wie möglich aus, damit sich die Wunde stabilisiert. Verzichten Sie den ganzen Tag auf Alkohol, Kaffee, schwarzen Tee, Ungekochte Milchprodukte sowie rohes Fleisch oder rohen Fisch.

Da Nikotin die Wundheilung besonders beeinträchtigt, sollten Sie ein bis zwei Tage nicht rauchen. Putzen Sie, wie gewohnt, regelmäßig Ihre Zähne, sparen Sie jedoch in den ersten Tagen den Wundbereich aus. Schwellungen und Schmerzen im Wundgebiet sind nach Abklingen der Betäubung normal. Kühlen Sie einige Stunden die Wundstelle von außen mit feuchten Umschlägen. Nach jeweils 10 Minuten Kühlung legen Sie ein paar Minuten Pause ein.

Bei jedem Patient verläuft die Wundheilung anders. Es kann durchaus vorkommen, dass die Wange geschwollen ist oder Sie den Mund nur schwer öffnen können. Allerdings sollte nach wenigen Tagen eine deutliche Besserung eintreten.

Verspüren Sie nach anfänglicher Besserung wieder Schmerzen, vereinbaren Sie bitte einen Termin zur Nachuntersuchung.

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